Der TV Korschenbroich will zurück in die Erfolgsspur. Doch personell gibt es vor dem Spiel gegen den Tabellensechsten Unitas Haan am Samstagabend (19.30 Uhr, Waldsporthalle) das eine oder andere Fragezeichen. Lediglich einen Sieg gab es aus den letzten vier Spielen.
Frank Berblinger muss im Spiel gegen Unitas Haan auf jeden Fall auf Mats Wolf verzichten. Der Spielmacher des TVK hat sich beim Spiel in Weiden das vordere Kreuzband gerissen. „Hinter der einen oder anderen Personalie steht noch ein Fragezeichen, insbesondere auch, was mit Max Hartz und seiner Knieverletzung ist“, berichtet Frank Berblinger.
Am Montag hat der Coach die Situation und das Spiel in Würselen mit seiner Mannschaft aufgearbeitet, zudem hat man auch die Tatsache angesprochen, dass man drei der letzten vier Spiele verloren hat. „Die Situation ist wie sie ist und wir müssen diese nun annehmen. Und wir wollen möglichst schnell in die Erfolgsspur zurückkehren“, sagte Frank Berblinger.
Auch gegen Unitas Haan wird den TV Korschenbroich, der das Hinspiel an der Adlerstraße mit 28:21 dank einer starken Defensive souverän gewinnen konnte, ein schweres Spiel erwarten.
Der TV Korschenbroich rutschte nach der Niederlage beim HC Weiden auf den 3. Platz hinter dem TSV Bayer Dormagen II (23:9 Punkte) und dem punktgleichen HC Weiden (22:10) ab. Unitas Haan verlor die ersten beiden Spiele des Jahres 2026 gegen den OSC Rheinhausen (27:31) und beim TV Aldekerk (27:28), gewann aber die letzten vier Spiele gegen den SSV Nümbrecht Handball (34:31), gegen den TSV Bonn (31:22) sowie beim HC Gelpe/Strombach (41:37) und gegen den BTB Aachen (31:27).
„Jammern nutzt nichts“, sagt Frank Berblinger, der seine Mannschaft unter der Woche auf das Spiel gegen Unitas Haan gut vorbereitet hat. „Wir werden alles in die Waagschale werfen. Wir wissen, dass wir gegen Unitas ein dickes Brett zu bohren haben, aber dafür haben wir auch dicke Bohrer in der Tasche und Bohrmaschinen dabei.“
Und natürlich rückt man nach dem Ausfall von Mats Wolf noch enger zusammen, deshalb kann sich das hand.ball.herz.-Team wie in jedem Heimspiel auf die Kulisse in der Waldsporthalle verlassen, sie werden den TVK bestmöglich unterstützen und ihn beim Bohren helfen.
Foto: Sven Frank