Der TVK hat für DIE Sensation am letzten Spieltag der Hinrunde 2011/2012 gesorgt: Nach einer furiosen Leistung gewann das Team von Trainer Christian Voß mit 33:29 gegen den Erstliga-Absteig...
Der TVK hat für DIE Sensation am letzten Spieltag der Hinrunde 2011/2012 gesorgt: Nach einer furiosen Leistung gewann das Team von Trainer Christian Voß mit 33:29 gegen den Erstliga-Absteiger ASV Hamm. Bester Werfer war Simon Breuer mit 10 Toren.
Ein ausführlicher Bericht folgt.
TVK gegen Erstliga-Absteiger Hamm
03.02.2012
Der TV Korschenbroich tritt an diesem Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) gegen Erstliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen an. Das Team um Kapitän Simon Breuer geht nicht nur wegen der Tabellenkonstellation als krasser Außenseiter in das Spiel.
Der TV Korschenbroich tritt an diesem Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) gegen Erstliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen an. Das Team um Kapitän Simon Breuer geht nicht nur wegen der Tabellenkonstellation als krasser Außenseiter in das Spiel.
Obwohl im ersten Spiel nach der schweren Verletzung von Florian Korte mit Dennis Marquardt der einzige Spieler im TVK-Kader, der Korte annähernd ersetzen kann, früh ausfiel, war man nahe dran an einem Auswärtspunkt in Rostock. Doch die Ostdeutschen verfügten über mehr und vor allem routiniertere Alternativen.
„Das Spiel ist abgehakt. Wir müssen weiterhin daran arbeiten, unsere personelle Situation zu akzeptieren und Lösungen zu erarbeiten. Das meine ich nicht nur spielerisch, sondern vor allem mental“, so TVK-Trainer Christian Voß.
Als Tabellenletzter wird es für den TVK in den kommenden Wochen darum gehen, den Abstand zum rettenden Ufer nicht größer werden zu lassen. „Die Vereinsführung hat klar artikuliert, dass alles für den Klassenerhalt getan wird. Das finde ich gut so und unterstütze diese Vorhaben zu 100%. Was uns als Mannschaft überhaupt nicht hilft, ist, wenn über uns in der Zeitung steht, wir seien am Boden. Dafür habe ich kein Verständnis, weil es inhaltlich Quatsch ist – es sind weiterhin zwei Punkten Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Auch uns als Mannschaft wird damit etwas unterstellt, was die Stimmungslage nicht wiedergibt: Wir werden kämpfen bis zum Umfallen, das hat uns immer ausgezeichnet und wird auch so bleiben“, so der nach wie vor verletzte Rechtsaußen Mathias Deppisch.
Wer auf dessen Poisition auflaufen wird, ist indes noch unklar: Robin Doetsch ist weiterhin verletzt und Phillip Liesebach muss absprachgemäß für seinen Stammverein Hülser SV auflaufen.
Die Aufgabe am kommenden Samstag hat es in sich, wenn der TVK als Letzter auf den Tabellen-Neunten trifft: Der ASV Hamm Westfalen hat sich nach schwachem Start (5:13 Punkte) in der Liga etabliert. Mannschaften wie Potsdam, Eisenach oder der letzten TVK-Gegner Empor Rostock wurden nach dem Trainerwechsel (Rothenpieler für Machulla, der aber weiterhin als Spieler aktiv ist) mit über zehn Toren Differenz geschlagen, darüber hinaus Liga-Primus GWD Minden (auswärts!) mit sechs Toren abgefertigt.
„Hamm ist uns von den Einzelspielern klar überlegen, das ist keine Frage. Die tragenden Säulen aus der 1. Liga wurden gehalten bzw. während der Saison zurückgeholt. Damit meine ich das Torhütergespann oder die Rückraumspieler Pomeranz, Machulla und Lammers“, urteilt Voß. „Aber Bange machen gilt nicht. Wir werden alles geben – ob das für Punkte reicht, werden wir sehen.“
Erstes Heimspiel für den TVK nach der EM-Pause: Am Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) kommt mit dem ASV Hamm-Westfalen ein Team, das im letzten Jahr noch in Liga 1 mitmischte.
„Natürlich sind wir in diesem Spiel krasser Außenseiter. Mit der Leistung der letzten Spiele wird Hamm aus meiner Sicht noch ins Aufstiegsrennen eingreifen. Ein Punktverlust beim Tabellenletzten ist da sicher nicht eingeplant“, urteilt Kai Faltin, sportlicher Leiter beim TVK.
Bezüglich der personellen Situation kann Faltin keine Neuigkeiten vermelden: „Wir werden am Samstag definitiv weiterhin ohne Florian Korte, Mathias Deppisch und Robin Doetsch spielen müssen. Ich hoffe sehr, dass Dennis Marquardt wieder fit sein wird. Die Verpflichtung eines externen Spielers hat sich bis zum heutigen Tag nicht realisieren lassen.“
Gerade aufgrund dieser Umstände hoffen die TVK-Verantwortlichen mehr denn je auf große Unterstützung seitens der Zuschauer. „Auch wenn die Nationalmannschaft die Erwartungen nicht erfüllt hat, ist der Handball nach der EM in aller Munde. Davon wollen wir profitieren, schließlich haben wir erst gegen Hamm und dann eine Woche später gegen Erlangen zwei Heimspiele in Folge“, so Faltin.
Der TV Korschenbroich hat sein erstes Pflichtspiel im Jahre 2012 verloren. Bei Empor Rostock verlor das Team vom Niederrhein mit 31:32 (15:14). Somit rutscht der TVK auf den 20. und letzten Tabellenplatz.
Der TVK ging sehr gut vorbereitet und voller Elan ins Spiel. Auf die Verletzung von Florian Korte hatte TVK-Coach Christian Voß reagiert, ließ mit einer 5:1-Abwehr spielen und brachte im Angriff Dennis Marquardt im linken Rückraum. Eine Formation, die in der Anfangsphase sehr gut harmonierte, aber bereits in der 9. Minute keinen Bestand mehr hatte.
Dennis Marquardt erzielte einen schönen Treffer zum 5:4 für den TVK, wurde aber durch einen Rostocker Abwehrspieler übel aus der Luft geholt und landete mehr als unsanft auf dem Hallenboden der schmucken Scandlines Arena. Die Konsequenz: Rote Karte für den Rostocker „Übeltäter“, aber nur zwei Minuten numerische Unterzahl für die Gastgeber. Der TVK hingegen musste fortan auf seinen Abwehrchef verzichten und hatte auch im Angriff eine Option weniger.
Dennoch gelang es dem TVK-Team, zur Halbzeit mit einem Tor in Führung zu gehen. Probleme bereite vor allem Gabor Langhans, der in den ersten 30 Minuten sieben Mal traf. Da nützte es wenig, dass man den starken tschechischen Individualisten Michal Bruna an die Kette legte.
Im zweiten Durchgang führte Rostock in der 46. Minute erstmals mit vier Toren (25:21), Voß reagierte mit einer Auszeit und ordnete eine neue Deckungsformation an. Doch der Ausgleich wollte trotz großer Moral nicht mehr gelingen.
Unter dem Stich wieder einmal eine knappe Niederlage – doch die Leistung nahezu aller eingesetzten Akteure dürfte den Optimismus im Korschenbroicher Lager aufrechterhalten. Rostock verfügte über eindeutig mehr Alternativen, die am Ende ausschlaggebend waren.
TVK-Trainer Christian Voß: „Wir sind nach diesem Spiel alle sicher enttäuscht. Individuell haben wir z.T. gute Leistungen gebracht. Unzufrieden war ich mit dem Ballvortrag in der 2. und 3. Welle. Es war schwierig für uns, eine kompakte Deckungsformation zu finden.“
Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) trifft der TVK auf den Erstliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen. Die Langzeitverletzten Florian Korte und Mathias Deppisch sowie Robin Doetsch werden dabei wohl weiterhin zum Zuschauen verdammt sein. Ob Dennis Marquardt bis dahin wieder fit sein wird, bleibt abzuwarten.
Der TV Korschenbroich tritt am kommenden Samstag beim HC Empor Rostock (19.30 Uhr) an. Neuzugang Steffen Fischer wird dann erstmals für den TVK auflaufen.
Das Nachholspiel aus dem Dezember 2011 ist das Duell zweier Tabellennachbarn: Rostock und der TVK belegen den letzten bzw. vorletzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga und kämpfen um den Klassenerhalt. Nur das bessere Torverhältnis lässt die Korschenbroicher einen Rang besser dastehen.
Die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern verfügt über eine lange Historie: So war Empor die erfolgreichste Pokalmannschaft der DDR. Nach dem achten Meistertitel, den die Mannschaft 1978 holte, brach für sie auch international eine sehr erfolgreiche Zeit an, die mit dem Europapokalfinale endete. Das Endspiel um die Europameisterschaft für Vereinsmannschaften 1982 gegen Honved Budapest in der Sport- und Kongresshalle Rostock mit über 4 000 Zuschauern war ein dramatisches Spiel, das den Rostocker Handballern den größten Triumph in der Vereinsgeschichte einbrachte.
Auch heute verfügt Rostock über eine schlagkräftige Truppe, weiß u.a. den tschechischen Nationalspieler Michal Bruna oder den international erprobten Griechen Vyron Papadopoulos in seinen Reihen. Bei diesem Kader und einer Etatgröße von etwa 800 000 Euro dürfte der letzte Platz sicher eine kleine Überraschung in der eingleisigen 2. Liga darstellen. Gegen den TV Korschenbroich steht die Mannschaft von Trainer Norbert Henke, der seit Ende November im Amt ist, also unter Zugzwang.
Von einem Abstiegsendspiel will Trainer Christian Voß aber nichts wissen: „Wir haben 21 Spieler vor der Brust. Wichtig ist, dass wir gut in das Jahr 2012 starten und die Spielphilosophie, die die Mannschaft und ich gemeinsam erarbeitet haben, in einem Pflichtspiel umsetzen.“
Verzichten muss Voß wie in den letzten Monaten des abgelaufenen Jahres auf Mathias Deppisch. Mit Robin Doetsch fehlt ein weiterer Linkshänder. Nur gut, dass Neuzugang Steffen Fischer spielberechtigt sein wird. „Ich erwarte natürlich keine Wunderdinge von ihm. Aber er wird seine Einsatzzeiten bekommen“, so Voß.
Kai Faltin, sportlicher Leiter beim TVK, ist grundsätzlich optimistisch, was die zweite Saisonhälfte angeht: „Wir haben unter Christian Voß bislang eine ausgeglichene Bilanz. Der Trend geht also in die richtige Richtung und findet in 2012 hoffentlich seine Fortsetzung. Die Verletzung von Florian Korte trifft uns aber sehr.“
Positiv bewertet Faltin die Tatsache, dass das Team - dank des zusätzlichen Engagements eines Sponsors - einen Zwischenstopp mit Übernachtung einlegen wird. „Das ist ein grundsätzlich ein positives Zeichen, zeigt aber, mit welchen knappen Mitteln wir arbeiten. Man muss sich ja nur mal den Etat von Rostock angucken. Wir sind darauf angewiesen, dass wir weiterhin Unterstützung aus der Region erhalten. Das gilt kurzfristig, da es selbstredend Überlegungen gibt, auf die Verletzung von Florian Korte zu reagieren. Aber auch für die nächste Saison wünschen wir uns Planungssicherheit.“
Der TV Korschenbroich hat Steffen Fischer verpflichtet. Der 21-jährige Linkshänder spielt auf der rechten Rückraumposition und kommt vom Dessau-Rosslauer HV.
„Wir sind sehr froh, die Verpflichtung von Steffen Fischer bekannt geben zu können“, kommentierte Kai Faltin, sportlicher Leiter beim TVK. Fischer weilte Anfang Januar für ein mehrtägiges Probetraining in Korschenbroich. Beide Seiten, Verein und Spieler, fanden auf Anhieb Gefallen aneinander. Dennoch mussten erst einige wichtige vertragsrelevante Dinge geklärt werden.
„Bevor nicht alle Vertragsdetails geklärt sind und die beidseitige Unterschrift erfolgt ist, geben wir keine Verpflichtung bekannt. Das wäre unseriös“, so Faltin.
Fischer unterschrieb am gestrigen Abend einen Vertrag bis Saisonende und freut sich auf seine Aufgabe: „Ich möchte helfen, dass der TVK die Klasse hält. Mannschaft, Trainer und Umfeld machen auf mich einen sehr sympathischen Eindruck.“
Trainer Christian Voß heißt seinen Neuzugang willkommen: „Steffen ist auf und neben dem Spielfeld ein intelligenter Junge. Ich möchte ihn weiterentwickeln und bin der Überzeugung, dass er dazu beitragen wird, dass wir unser Spiel weiter stabilisieren. Da uns mit Mathias Deppisch und Robin Doetsch zwei Linkshänder ausfallen, ist es wichtig für uns, dass wir auf der rechten Seite eine weitere Option haben.“
Fischer stammt gebürtig aus Hessen, wechselte aber bereits mit 16 Jahren in das Jugend-Internat des VfL Gummersbach. Im Herrenbereich folgten zwei Jahren in Dessau, sowohl in der 2. als auch in der 3. Liga. Der 1,97 m große Linkshänder gilt als abwehr- und spielstark. Zu seinen Erfolgen in der noch jungen Karriere gehörte eine Einladung zur Juniorennationalmannschaft. Fischer wird erstmals am kommenden Samstag (19.30 Uhr) beim Spiel in Rostock für den TVK auflaufen.
Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Florian Korte hat sich das Kreuzband gerissen sowie eine Verletzung am Meniskus zugezogen. Damit fällt der wurfgewaltige Rückraumspieler für den Rest der Saison aus.
Wie die Untersuchungen am gestrigen Montag ergeben haben, hat sich Florian Korte eine schwere Knieverletzung im Trainingsspiel gegen den DHC Rheinland zugezogen. Korte gehörte in der Hinserie zu den absoluten Leistungsträgern beim TVK; der 25-Jährige erzielte 87 Tore und spielte im Innenblock eine wichtige Rolle.
„Das ist ganz bitter für uns, aber natürlich auch für Florian selbst. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach Bekanntwerden der Diagnose ziemlich unter Schock stand“, so Trainer Christian Voß. „Aber wir müssen schnell konstruktiv werden und Lösungen finden.“
Auch Kai Faltin, sportlicher Leiter beim TVK, schlägt in die gleiche Kerbe: „Die Verletzung trifft uns sehr hart. Die Mannschaft, der Trainer, aber auch das Umfeld müssen sich überlegen, wie wir nun reagieren. Wir werden an der Strategie festhalten, alles zu tun, was uns im Abstiegskampf hilft.“
Korte wird Anfang nächster Woche operiert. „Es ist wahrscheinlich der ungünstigste Zeitpunkt für eine solche Verletzung. Aber das Leben geht weiter und ich bin sicher, dass ich schnell wieder auf die Beine kommen werde", so Korte.
Der TV Korschenbroich hat in einem Testspiel gegen Ligakonkurrenten DHC Rheinland mit 26:30 (12:14) verloren. Beste Werfer auf Korschenbroicher Seite war Simon Breuer mit sechs Treffern. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) absolviert der TVK in Rostock sein erstes Pflichtspiel des Jahres 2012.
TVK-Coach Christian Voß musste eine Woche vor dem Abstiegsduell bei Empor Rostock ohne etatmäßigen Rechtsaußen auskommen; Philipp Liesebach war mit dem Hülser SV aktiv und zu dem Langzeitverletzten Mathias Deppisch kam mit Robin Doetsch ein weiterer Ausfall hinzu.
Beide Teams testeten verschiedene Formationen, wobei der TVK auch offensive Abwehrvarianten ausprobierte. „Hier habe ich Licht und Schatten gesehen“, resümierte Voß, dessen Team gegen Mitte der zweiten Halbzeit zeitweise mit einem Tor führte. „Das Ergebnis war völlig zweitrangig“, so Voß.
Größere Sorgenfalten bereitete dem Korschenbroicher Coach eher das verletzungsbedingte Ausscheiden von Florian Korte. Der wurfgewaltige Rückraumspieler war in der Schlussphase in der Luft geschubst worden und hatte sich beim Landen das Knie lädiert. Eine genauere Untersuchung steht noch aus.
„Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas unter Schock stand. Wir können nur hoffen, dass es nichts Ernstes ist. Einen weiteren Ausfall, noch dazu eines solch wichtigen Rückraumspielers, können wir kaum kompensieren“, sagte Voß. Nicht nur Voß monierte so manche Aktion, die unter Leitung eines völlig überforderten Schiedsrichtergespanns nicht selten die Grenze der Fairness überschritt.
Die TVK-Tore erzielten:
Tovornik (4), Breuer, S. (6), Marquardt, B. (2), Korte (4), Piske (5), Görden (4/2), Breuer, M. (1)
Nach der kurzen Winterpause wird beim TV Korschenbroich, dem Handball-Bundesligisten vom Niederrhein, wieder mit Hochdruck gearbeitet. Spieler, Trainer und das Funktionärsteam wollen für eine erfolgreiche Rückrunde, an deren Ende der Klassenerhalt stehen soll, sorgen. Die TVK-Presseabteilung berichtet über die Ereignisse der letzten 14 Tage und den Fahrplan bis zum ersten Meisterschaftsspiel (28.1.2012 in Rostock).
So bat Trainer Christian Voß seine Mannschaft bereits am 4. Januar wieder zum Training. Bis auf den Langzeitverletzten Mathias Deppisch war der gesamte Kader einsatzbereit – also auch Björn Marquardt, dessen Wadenbeinfraktur verheilt ist. „Ich mache noch parallel Einheiten bei unserer physiotherapeutischer Abteilung, freue mich aber, wieder mit der Mannschaft trainieren zu können“, so Marquardt.
Voß, unter dem der TVK eine ausgeglichene Punktebilanz verzeichnen konnte, setzte die Schwerpunkte im athletischen Bereich. Aber auch den Umgang mit dem Ball haben Breuer & Co. nicht verlernt: Bei einem internen Mini-Turnier wurden Oberligist Neusser HV und Drittligist Bayer Uerdingen souverän besiegt.
„Das sah schon sehr ordentlich aus, auch wenn in der 2.Liga ein anderer Wind weht. Die Gegner waren kein Zufall. Wir haben die Spiele zum Anlass genommen haben, den Dialog mit seriösen Vereinen aus der Region zu führen“, so Geschäftsführer Dr. Peter Irmen.
Wie angekündigt ist der TVK auf der Suche nach einem neuen Spieler für die noch ausstehenden 21 Spiele der Saison 2011/2012. Mehrere Spieler wurden bereits intensiv getestet, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es natürlich schwierig, vor allem weil in der Regel alle Spieler gültige Verträge haben. Aber wir sind guten Mutes“, so der sportliche Leiter Kai Faltin, der mit Hilfe aus den eigenen Reihen nicht nur Kontakte zu Spielern aus der Region, sondern auch quer durch Europa herstellte. „Ich habe diesbezüglich unzählige Telefonate geführt, Mails geschrieben oder Flüge organisiert. Das waren Aktivitäten, die es in der Vergangenheit bei uns in dieser Form nicht gegeben hat“, so Faltin, der noch einmal klar herausstellt: „Wir tun alles dafür, dass wir die Klasse halten. Diese Einstellung wünschen wir uns von allen Beteiligten!“
Das war auch der Tenor beim ersten Sponsorentreffen des neuen Jahres. In den Räumlichkeiten von Team-Sponsor KVV trafen sich die Partner sowie Geschäftsführung und Management des TVK. Informationen aus erster Hand durch Trainer Christian Voß, aber auch angeregte Diskussionen rund um den Handball machten die Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre zu einem interessanten Abend.
Vor allem der Austausch über die jüngsten Ereignisse in der Region zeigte, dass alle Anwesenden fest zu ihrer Verbundenheit mit dem Verein und dessen Philosophie stehen. Danach wurden die kurzfristigen Ziele und zukünftigen Perspektiven eingehend erläutert. „Wir sehen unsere Sponsoren als Partner. Deshalb lassen wir sie bei solchen Treffen natürlich daran teilhaben, wie wir uns die gemeinsame Zukunft vorstellen“, so Kai Faltin, der sich über den Besuch der Kooperationspartner des Neusser HV und des TV Lobberich freute.
In naher Zukunft steht das immens wichtige Spiel beim Tabellenletzten Empor Rostock (28.1.2012) an. Erfreulich, dass es erneut gelungen ist, dank eines Sponsors einen Tag vorher anreisen zu können. „Die Kosten waren hierfür im Etat eigentlich nicht vorgesehen. Aber nicht nur unser Spiel in Bad Schwartau, wo wir einen Punkt holen konnten, hat gezeigt, dass es für eine professionelle Vorbereitung unabdingbar ist, ausgeruht in so ein Spiel zu gehen“, bedankt sich Faltin.
Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) testet der TVK gegen Ligakonkurrent DHC Rheinland.