Traumstart perfekt - TVK siegt auch im dritten Pflichtspiel
05.09.2010
Unspektakulär, aber effektiv war die Spielweise des TVK im ersten Heimspiel der Zweitligasaison 2010/2011 gegen TUSPO Obernburg. Mit 34:26 (19:13) bestanden die Korschenbroicher den von Train...
Unspektakulär, aber effektiv war die Spielweise des TVK im ersten Heimspiel der Zweitligasaison 2010/2011 gegen TUSPO Obernburg. Mit 34:26 (19:13) bestanden die Korschenbroicher den von Trainer Khalid Khan ausgelobten Charaktertest. Beste Werfer waren Kapitän David Breuer (7/3), Routinier Jörn Ilper (6) und Marcel Görden (6), auf Obernburger Seite war Martin Justus acht Mal erfolgreich.
Vom Anwurf weg waren die Korschenbroicher die spielbestimmende Mannschaft. Keine acht Minuten waren gespielt, als Gäste-Trainer Christoph Barthel sich beim Stand von 6:2 aus Sicht der Hausherren gezwungen sah, seine erste Auszeit zu nehmen. Besonders über den Kreis kam der TVK immer wieder zum Torerfolg, Jörn Ilper und Marcel Görden konnten sich hier auszeichnen.
Dass der Vorsprung der Gastgeber im ersten Durchgang immer weiter anwuchs, war aber auch ein Verdienst des starken Torhüters Oliver Mayer, der eine gute Partie ablieferte. Über das 15:9 von Florian Korte in der 23. Minute erspielte der TVK sich eine völlig verdiente 19:13 Halbzeitführung.
In der zweiten Halbzeit stemmten sich die Gäste aus der Römerstadt noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch näher als auf vier Tore (24:20, 45.) kamen sie nicht mehr heran. Dafür sorgten neben den arrivierten Kräften auch die Akteure von der Bank, denen Khalid Khan einiges an Einsatzzeiten einräumte.
Unter dem Strich war der deutliche und verdiente 34:26-Erfolg für den TVK mehr als verdient und somit gleichbedeutend mit dem dritten Pflichtspielerfolg in Serie. Nach dem tollen Pokalerfolg zum Auftakt und den beiden Meisterschaftssiegen gegen Saarlouis und Obernburg, reist der TV Korschenbroich am kommenden Wochenende zum TV 1893 Neuhausen (11.09., 20:00 Uhr). In der Hofbühlhalle gilt es die starke Frühform zu bestätigen, um weitere Punkte im Kampf um die Qualifikation für die eingleisige 2. Liga zu sammeln.
Stimmen zum Spiel
05.09.2010
Khalid Khan „Wir hatten uns vorgenommen, ein gutes Spiel zu machen. Und das hat auch für die erste Halbzeit voll zugetroffen, wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Einzi...
„Wir hatten uns vorgenommen, ein gutes Spiel zu machen. Und das hat auch für die erste Halbzeit voll zugetroffen, wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Einzig und alleine meine Abwehr hat mir nicht gefallen, auch wenn wir nur 26 Tore bekommen haben. Das war mir leider mit zu wenig Aggressivität gespielt. Wir wussten, Obernburg würde immer dran bleiben und kämpfe. Wir haben es uns aber in der zweiten Halbzeit auch selber schwer gemacht. Durch die viele Wechselei meinerseits, die aber auch berechtig und wichtig ist zu diesem Zeitpunkt der Saison, damit wir allen Spielern die Möglichkeit geben Erfahrungen zu sammeln, ist ein Bruch ins Spiel gekommen. Was mir nicht gepasst hat, waren die Zeitstrafen, die wir in der zweiten Halbzeit bekommen haben.“
David Breuer
„Ich fand, dass wir sehr konzentriert und konsequent gestartet sind und direkt ein paar Tore vorlegen konnten. Bis zur Pause sind wir dominant aufgetreten. Danach ist Obernburg stärker geworden und wir haben nachgelassen. Das haben wir in der Auszeit angesprochen, wir haben einige Bälle im Angriff zu leichtfertig vergeben. Dadurch konnten wir nicht weiter wegziehen und deswegen ist das Ergebnis so mit acht Toren Differenz auch in Ordnung.“
Jörn Ilper
„Wir müssen klar sagen, dass wir zufrieden sein können, wenn wir mit einem eher durchschnittlichen Niveau ein Spiel mit acht Toren Unterschied gewinnen in der 2. Liga. Wir haben zu keinem Zeitpunkt unser normales Niveau heute abgerufen, ausnehmen würde ich davon nur Oliver Mayer und Sven Bartmann, die beide gut waren und unsere Deckung stand über weiter Strecken relativ sicher. Die Spielentwicklung nach vorne, das schnelle Umschalten, also das, was uns eigentlich auszeichnet war heute einfach nicht da. Ich glaube nicht, dass das mentale Ursachen hat. Das ist eine ganz normale Entwicklung, dass wir jetzt in ein kleines Leistungsloch fallen und daraus erstarkt hervorgehen. Eins ist völlig klar: Wir kriegen jetzt ein Auswärtsspiel in Neuhausen und da müssen wir eine ganz andere Leistung abrufen als heute. Da müssen wir die ersten 25 Minuten von Saarlouis über 60 Minuten bringen, um da eine Chance zu haben.“
Der TV Korschenbroich bestreitet am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) sein erstes Meisterschaftsspiel der Saison 2010/2011. Gegner ist TuSPO Obernburg. Spielmacher Simon Breuer ist derzeit in bestechender Form und stellte sich vor dem nächsten Spiel den Fragen der TVK-Presseabteiluung.
Simon, Euren Saisonauftakt kann man als gelungen bezeichnen, oder?
Simon Breuer: „Auf jeden Fall. Mit einem Sieg in die Saison zu starten – besser geht es nicht. Zumal es in Saarlouis ein richtig schweres Auswärtsspiel war. Dazu noch der Sieg im Pokal gegen Düsseldorf, wo wir schon aussichtslos zurücklagen.“
Auch Du hast in den ersten beiden Spielen sehr gute Leistungen gezeigt. Spielt es sich mit Ehering besser?
Simon Breuer: „Augenscheinlich ja…(lacht). Wobei ich den Ring im Spiel nicht trage. Aber ich glaube eher nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen meinen Leistungen und meiner Hochzeit im Sommer gibt.“
Nun kommt Obernburg zu Euch und hat selbst sein erstes Heimspiel gegen einen Aufsteiger verloren. Also ein leichtes Spiel?
Simon Breuer: „Auf keinen Fall. Man muss bedenken, dass Obernburg durch die Auftaktniederlage direkt mit dem Rücken zur Wand steht und etwas gut zu machen hat. Das sind die gefährlichsten Gegner und macht dieses Spiel besonders schwierig. Wir werden Obernburg keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.“
Der gegnerische Trainer hat gesagt, er schätzt den TVK als „Team unter den ersten Sieben“ ein. Teilst Du diese Einschätzung?
Simon Breuer: „Wir sind zu so einer Platzierung grundsätzlich fähig, wenn alles optimal läuft. Aber es heißt ja, dass die zweite Saison nach einem Aufstieg besonders schwer ist. Man wird sehen, ob das auch für uns gilt. Wir wollen unter die ersten Neun, von daher wäre Platz sieben natürlich nicht schlecht.“
Du bist als Spielmacher für die Spielsteuerung zuständig. Wie bereitest Du Dich konkret auf das Spiel gegen Obernburg vor?
Simon Breuer: „Am Tag selbst gilt wie immer meine volle Konzentration dem Spiel. Im Vorfeld schauen wir mit der Mannschaft Videos vom Gegner, ich mache das meistens auch noch mal für mich alleine. Dann überlege ich mir, was taktisch sinnvoll ist. Unser Trainer gibt natürlich auch Vorgaben an mich.“
Der Verein hat bekannt gegeben, zum Derby gegen den OSC Rheinhausen und zum Pokalspiel TV Großwallstadtin der Krefelder Glockenspitzhalle zu spielen. Freust Du Dich auf die Spiele?
Simon Breuer: „Absolut! Ich denke, dass Spielgegen den OSC wird die ganze Region in den Bann ziehen. Die Fanlager beider Vereine werden die Halle sicher zum Kochen bringen. Wenn wir nur annähernd die Kulisse wie 2007 gegen den THW bekommen, wäre das natürlich traumhaft. Je nachdem wie die Stimmung gegen den OSC ist, könnte es auch im Pokal gegen Großwallstadt sehr voll werden. Da sind wir als Mannschaft auch ein Stück in der Verantwortung, in Vorleistung zu treten. Großwallstadt ist ein gehobener Erstligist, der über eine sehr lange Tradition verfügt und aktueller Europapokalteilnehmer ist. In so einem Spiel hat man nichts zu verlieren.“
Spitzenspiele in Krefeld - DHB-Pokalspiel am Di. 21.09.
Der TV Korschenbroich wird in der Hinrunde der Saison 2010/2011 zwei Spiele in der Krefelder Glockenspitzhalle austragen. Für die Begegnungen gegen den OSC Rheinhausen (18.09.) und im Pokal gegen den TV Großwallstadt (21.09.) bietet der TVK vergünstige Tickets an.
Der TV Korschenbroich, der Handball-Bundesligist vom Niederrhein, ist hervorragend in die neue und richtungweisende Spielzeit gestartet. Nach dem Pokalerfolg gegen die HSG Düsseldorf gelang jüngst der Auswärtserfolg in Saarlouis.
"Wollen den Schwung mitnehmen"
„Mit zwei Siegen aus diesen beiden Spielen konnte man nicht unbedingt rechnen. Ein großes Kompliment an die Mannschaft und den Trainer. Wir wollen den Schwung natürlich mit in die nächsten Wochen nehmen“, sagt Geschäftsführer Dr. Peter Irmen.
Und an anspruchsvollen und interessanten Aufgaben mangelt es nicht: Am Samstag gastiert TuSPO Obernburg in der Waldsporthalle und eine Woche später geht es dann zum eminent heimstarken TV Neuhausen. Anschließend kommt es zu zwei hochinteressanten Partien.Erst steht das Derby gegen den OSC Rheinhausen am 18.09. (19.30 Uhr) an, das vom Team-Sponsor „Kangaroo “ präsentiert wird. Drei Tage (21.09., 20 Uhr) später gastiert der Erstligist TV Großwallstadt in der 2. Runde des DHB-Pokals beim TVK.
Großes Interesse
„Das Spiel gegen den OSC wird ein echtes Lokalderby und Großwallstadt hat gleich elf Nationalspieler in seinen Reihen. Das sind natürlich zwei herausragende Partien, bei denen wir mit einem sehr großen Faninteresse rechnen. Unsere Waldsporthalle in Korschenbroich würde dem nicht gerecht werden“, erklärt Dr. Irmen. Daher hat man sich entschieden, diese beiden Begegnungen in der Krefelder Glockenspitzhalle auszutragen.
Die Halle liegt im Herzen des Niederrheins, bietet eine hervorragende Infrastruktur und zudem mit bis zu 3.000 Plätzen ausreichend Sitzplatzgelegenheiten. Beste Erfahrungen machte man dort u.a. im Oktober 2007, als die Halle gegen den THW Kiel restlos ausverkauft war.
Pokalspiel verlegt
Das Pokalspiel gegen Großwallstadt war ursprünglich für den 22.09. terminiert, allerdings gab die Deutsche Fußball Liga gestern bekannt, dass an diesem Tag das Bundesliga-Spiel Borussia Mönchengladbach gegen den FC St. Pauli stattfinden wird. „Viele TVK-Fans sind auch Anhänger von Borussia. Wir wollten sicherstellen, dass es allen Sportinteressierten am Niederrhein möglich ist, beide Spiele zu verfolgen“, begründet Dr. Irmen.
Tickets ab 5 Euro
Um möglichst vielen Handball-Fans am Niederrhein den Besuch zu ermöglichen, hält der TVK die Ticketpreise für beide Spiele in der Glockenspitzhalle bewusst niedrig. Sitzplätze kosten ermäßigt 5 Euro (bis 18 Jahre sowie Studenten und Rentner) bzw. 10,- Euro für Erwachsene bei freier Sitzplatzwahl. „Wir wollen die Handball-Euphorie am Niederrhein noch weiter steigern“, so Dr. Irmen.
Kartenbestellungen werden per Mail buero@hand-ball-herz.de entgegengenommen; bei Rückfragen steht die Ticket-Hotline unter der Nummer 02161 / 977 28 12 zur Verfügung.
Bevor am Samstagabend (19.30 Uhr) die Bundesliga-Handballer zum Ball greifen, wird am gleichen Tag in der Waldsporthalle ein Kinderhandballtrainingsseminar durchgeführt.
Der TV Korschenbroich und die TOYOTA-Handballbundesliga veranstalten ein ganztägiges Kinderhandballtrainingsseminar mit drei Demoteams (Mini, E- und D-Jugend) und den DHB-Referenten Renate Schubert und Dietrich Späte am 4. September 2010 in Korschenbroich.
Dieses Kinderhandballseminar wird von Handball-Bundesligisten nur fünfmal in ganz Deutschland ausgerichtet. Insgesamt 60 Kinderwerden daran teilnehmen – und wer weiß, vielleicht wird das eine oder andere Talent irgendwann auch mal in der Bundesliga spielen…
Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß und würden uns freuen, viele Kinder und deren Eltern und Freunde auch am Abend zur Bundesliga-Partie begrüßen zu dürfen.
Der TVK hat mit Pokalerfolg gegen die HSG Düsseldorfund dem Auswärtssieg in Saarlouis für einen gelungenen Saisonauftakt gesorgt. Am Samstag (19.30 Uhr, Waldsporthalle) steht das erste Punktspiel in der Waldsporthalle an.
Genießen Sie die schönsten Tore des TVK in Saarlouis – hier geht es zum Videozusammenschnitt im TVK-Player!
Der saarländische Rundfunk (SR) hat in seiner Sportsendung "Sport-Arena" einen dreiminütigen Beitrag (MInute 22:35 - 25:40) gesendet.
Handball, der Lust auf mehr macht. Am kommenden Samstag geht es gegen TuSPO Obernburg um die nächsten zwei Zähler im Kampf um die eingleisige 2. Bundesliga. Unterstützen Sie das Hand.Ball. Herz. -Team von Niederrhein. Die Tickethotline (0 21 61 - 977 28 12) freut sich auf Ihren Anruf!
Toller Saisonstart für den TVK: Nach dem Pokalcoup gegen die HSG Düsseldorf ist dem TVK auch der Start in die richtungsweisende Zweitligasaison 2010/2011 geglückt. Mit 39:33 (17:16) gewann das Hand.Ball.Herz.-Team bei der HG Saarlouis. Überragender Akteur war - wie schon im Pokal - Simon Breuer. Sehen Sie die schönsten Bilder in der TVK-Bildergalerie.
Vom Anwurf weg lief es gut für die Gäste in der mit rund 1.400 Zuschauern bestens gefüllten Halle am Stadtgarten. Der TVK war von Beginn an hellwach und kam immer wieder zu schnellen, einfachen Toren und somit zu einer 4:7-Führung. Saarlouis Keeper Jan Peveling bekam keine Hand an den Ball und musste ein ums andere Mal hinter sich greifen. Ganz anders sein Gegenüber Sven Bartmann, der eine ganze Reihe von Bällen entschärfen konnte.
So hielt der klare Vorsprung auch dank einer spielerisch ganz starken Leistung bis zur 24. Spielminute (10:17). Als Peveling dann in der 26. Minute beim 11:17 einen Siebenmeter von Marcel Görden parierte und Trainer Andre Gulbicki auf eine 5:1-Deckung umstellte, kam es zu einem „Blackout“, wie TVK-Rechtsaußen Robin Doetsch nach dem Spiel sagte. Fünf (!) Tore in Folge, teilweise sogar in Unterzahl, brachten die Gastgeber bis zum Pausenpfiff auf 16:17 wieder in Schlagdistanz.
Kurz nach der Pause konnte Saarlouis sogar in Führung gehen, aber die wiedererstarkten Gäste vom Niederrhein fanden zurück ins Spiel und dominierten die Begegnung ab der 45. Minute erneut. Letztlich gingen nach einer sehr guten Leistung völlig verdient die beiden ersten Punkte im Kampf um die Qualifikation für die eingleisige 2. Liga aufs Konto des TVK. Neben Simon Breuer zeichneten sich auch Rechtsaußen Robin Doetsch (7 Tore) - der mit einer hohen Trefferquote aufwarten konnte - und Torhüter Sven Bartmann, der an seine Leistung aus dem Pokalspiel anknüpfte, aus.
Am kommenden Samstag (4.9.2010, 19.30 Uhr) erwartet der TVK in der heimischen Waldsporthalle TUSPO Obernburg. Keine Frage: Im ersten Meisterschaftsheimspiel will der TVK dann unbedingt nachlegen.
Robin Doetsch: "Es lief von Anfang an gut und wir konnten schnell in Führung gehen. Ich habe mir durch zwei frühe Treffer das nötige Selbstvertrauen geholt. Unmittelbar vor der Halbzeit hatten wir einen völligen Blackout und haben undiszipliniert gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann auch dem Druck der vollen Halle standgehalten und konnten gegen Ende unsere Kondition ausspielen. Wir haben Saarlouis in der Schlussphase förmlich überrannt und kamen durch einfache Konter zu Toren."
Khalid Khan: "Der Sieg ist natürlich sehr sehr erfreulich. Es war ein turbulentes Spiel, aber wir haben nach hinten heraus hoch verdient gewonnen, weil wir einfach die bessere Mannschaft waren. Wir haben immer noch viel zu tun, aber sind schon in einer relativ stabilen Verfassung. Ich bin unglaublich froh, dass wir gewonnen haben und mir hat besonders die Art und Weise, wie wir gespielt haben, gefallen. Es war eine überragende Partie von Simon Breuer - nicht nur wegen seiner 14 Tore, sondern auch aufgrund seiner gesamten Spielführung."
Am Samstag um 19.30 Uhr startet Zweitligist TV Korschenbroich mit einem Gastspiel bei der HG Saarlouis in die Saison 2010/2011.
An Selbstvertrauen wird es den Akteuren des Hand.Ball.Herz.-Teams am 1. Spieltag der neuen Saison nach dem sensationellen Pokalerfolg gegen die HSG Düsseldorf wohl nicht mangeln. Aber auch die HG Saarlouis hat ihre Aufgabe in der ersten Runde erfolgreich bestritten und sich mit 35:34 nach Verlängerung gegen den Drittligisten VfL Eintracht Hagen durchgesetzt. Doch alle Pokalergebnisse sind hinfällig, wenn am Samstag die ersten Meisterschaftspunkte vergeben werden.
Den TVK erwartet in der Halle am Stadtgarten eine hitzige Atmosphäre, Trainer Khalid Khan rechnet sich gegen die Saarländer aber trotzdem Chancen aus: „Bei allem Respekt vor der Schwere der Aufgabe gegen die HG Saarlouis, wollen wir 60 Minuten lang unser Spiel durchziehen. Saarlouis steht im ersten Spiel, in dem es gegen einen direkten Konkurrenten geht, gleich unter Druck – das kann uns sicher zugutekommen. Ich bin gespannt, ob meine Jungs ihre Normalform abrufen können. Wenn das der Fall ist, haben wir alle Chancen.“
Unter der Woche stand für den TVK neben der Regeneration nach dem anstrengenden Pokalfight vom Sonntag ein erneutes Testspiel gegen den Ligakonkurrenten Bergischen HC an, welches knapp verloren wurde. Mit der in Solingen gezeigten Leistung war Khan zwar nicht zufrieden, hatte dies aber schon im Vorfeld erwartet.
Ähnlich wie den Korschenbroichern ist es auch der HGS gelungen, den Kader für die neue Saison qualitativ breiter aufzustellen, zudem wurden die Leistungsträger gehalten. Spielbestimmende Figur ist der Kroate Danijel Grgic, in der Vorsaison nach David Breuer (317 Tore) mit 270 Treffern zweitbester Ligaschütze. Damit hatte Grgic maßgeblichen Anteil daran, dass die HG Saarlouis den mit 1112 Toren besten Angriff der Liga stellte – andererseits kassierten die Saarländer aber auch mit 1145 die meisten Gegentreffer, weshalb am Ende der 12. Platz heraussprang. Für den Aufsteiger ein zufriedenstellendes Ergebnis.
Denkwürdig war auch die letzte Begegnung in der Halle am Stadtgarten: 42:40 (19:18) gewannen die Hausherren im Februar diesen Jahres – 15 Treffer gingen auf das Konto von Grgic, sogar ganze 17 auf das von David Breuer. Die Vorzeichen für eine interessante und torreiche Partie scheinen also gegeben, denn TVK-Shooter Breuer wird die Torjäger-Kanone der 2. Liga Süd, die er bereits zweimal erringen konnte, auch in diesem Jahr verteidigen wollen. Danijel Grgic dürfte erneut zum Kreis der ärgsten Konkurrenten gehören.Das erklärte Saisonziel heißt bei der HG Saarlouis – wie bei so vielen Mannschaften – Qualifikation für die eingleisige 2. Liga. Mit einem verbissenen Kampf um jeden Punkt wird bereits ab dem 1. Spieltag gerechnet.
Das erste Heimspiel bestreitet der TV Korschenbroich eine Woche später. Am 04. September ist TUSPO Obernburg ab 19.30 Uhr Gegner in der Waldsporthalle.
Zur PR-Arbeit: Pressemappe & Mannschaftsbild zum Download bereit
Für Ihre Medienarbeit halten wir für alle Clubvertreter, Handball-Interessierte und Medienschaffende alles Wichtige und - fast - alles Wissenswerte über den TV Korschenbroich, den Handball-Bundesligisten vom Niederrhein, in der Saison 2010/11 zum Download bereit.
Außer allen Details zum aktuellen Kader und zu Trainer Khalid Khan in Einzelportraits finden Sie den Rückblick auf die vergangene Zweitliga-Spielzeit 2009/10.
Selten waren in der Korschenbroicher Waldsporthalle Spieler, Trainer und Fans beider Mannschaften nach einen Spiel derart erschöpft wie am Sonntagabend. Bei sommerlichen Temperaturen waren 80 packende Handballminuten nötig, um im Top-Spiel der 1.DHB-Pokalrunde einen Sieger zu ermitteln.
Das packende Video können Sie im TVK-Player anschauen, die schönsten Bilder finden Sie wie gewohnt in der Bildergalerie.
Dabei begann die Begegnung aus Korschenbroicher Sicht alles andere als vielversprechend. Ganze 15 Minuten dauerte es, ehe das erste Korschenbroicher Feldtor fiel. Simon Breuer erzielte das 3:9, sein Bruder David konnte zuvor lediglich zweimal per Siebenmeter treffen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte TVK-Coach Khalid Khan bereits eine Auszeit (8. Minute bei 1:6) genommen, seinen Torwart (Bartmann für Mayer) gewechselt und das Abwehrsystem auf eine offensivere Variante umgestellt.
Mit dem zweiten Treffer von Simon Breuer zum 4:9 (16.) fanden die Hausherren endlich in die Partie. Auch Keeper Almantas Savonis, der seinen Kasten in der Anfangsphase der Begegnung förmlich vernagelte, war ab diesem Zeitpunkt auch wieder überwindbar. Bis zur Pause konnte Schadensbegrenzung betrieben werden. Den Gästen aus der Landeshauptstadt gelang es nicht mehr, sich weiter abzusetzen. Marcel Görden markierte mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit das 8:14.
Über das, was in der Halbzeitpause in den beiden Mannschaftskabinen vorgegangen sein mag, kann man nur rätseln. Fakt ist aber, dass im zweiten Durchgang andere Teams auf der Platte standen als noch vor dem Pausentee. Die TVK-Spieler schienen das Motto Hand.Ball.Herz. absolut wörtlich genommen zu haben und kämpften sich mit viel Leidenschaft Stück für Stück an den Erstligaabsteiger heran. Der wiederum war nur noch ein Schatten seiner selbst, einfache Ballverluste und Fehler gingen einher mit unnötig harten Attacken auf den Gegner.
Eine dieser Aktionen führte in der 36. Minute zur Disqualifikation von Jan-Henrik Behrens, was die Angriffsbemühungen der HSG Düsseldorf weiter erschwerte. Bis in Minute 50 lagen die Düsseldorfer aber dennoch permanent in Führung. Erst Florian Korte, der wie Mayer, Fuchs und Bartmann sein erstes Pflichtspiel für den TV Korschenbroich bestritt, gelang es, mit dem 18:18 den Ausgleich herzustellen. Der Führungstreffer für die Gastgeber wollte aber nicht fallen. Stattdessen zogen die Düsseldorfer erneut auf 18:20 davon.
Khalid Khan zog fünf Minuten vor dem Ende seine Timeout-Karte und gab seinen Schützlingen die entscheidenden Hinweise. David Breuer und Jörn Ilper verkürzten für den TVK, der starke Michael Hegemann traf für seine HSG. 20:21 stand es rund eine Minute vor dem Ende bei Ballbesitz Düsseldorf. Anstatt die verbliebene Zeit klug auszuspielen und den entscheidenden Treffer zu landen, verlor die HSG das Leder- Jan Artmann unterband den folgenden Gegenstoß regelwidrig und sah dafür eine 2-Minuten-Strafe. 30 Sekunden zeigte die Hallenuhr da noch an.
Zeit genug für einen letzten Angriff also. Abgeschlossen wurde der von Dennis Marquardt. Irgendwie fand dieser eine Lücke in der Düsseldorfer Abwehr und warf den Ball schließlich mit dem Rücken zum Tor in die Maschen. Spätestens jetzt gab es kein Halten mehr in der „Waldsporthölle“. Nach katastrophalem Beginn gelang es dem TVK sich also zumindest in die Verlängerung zu retten.
In der waren die Hausherren dann auch absolut tonangebend. Görden, Marquardt und Deppisch brachten ihr Team schnell in Führung, Fölser, von Gruchalla und Hegemann egalisierten, ehe Simon Breuer, der in dieser Phase des Spiels viel Verantwortung übernahm, Sekunden vor dem Seitenwechsel das 26:25 erzielte.
Die zweiten fünf Minuten hätten fast die Entscheidung gebracht, doch die Unparteiischen Christoph Immel und Ronald Klein verweigerten dem regulären Kempa-Treffer von David Breuer Sekundenbruchteile vor der Sirene die Anerkennung. Somit musste auch die zweite Verlängerung über erneut zweimal fünf Minuten ausgespielt werden.
Spätestens jetzt zahlte sich die harte Vorbereitung des TVK aus. Gegen vollkommen entkräftete Düsseldorfer gelangen schnell die nötigen Treffer, um einen Vorsprung zu erzielen. Simon Breuer war es vorbehalten mit dem 35:32 in der 79. Minute der Gesamtspielzeit die Entscheidung herbeizuführen. Alles, was danach folgte, war grenzenloser Jubel. Die Spieler des TV Korschenbroich sollten nun genug Selbstvertrauen getankt haben, um am kommenden Wochenende bei der HG Saarlouis zum Saisonstart bestehen zu können. Zuvor werden am Montag ab 12 Uhr noch die Begegnungen der zweiten DHB-Pokalrunde (22. September) ausgelost – erstmalig gibt es hierzu einen Liveticker auf der Seite der Toyota Handball-Bundesliga.
„Der Pokal ist bekannt für spektakuläre Spiele, aber das das heute so bis in die letzte Sekunden gehen würde, konnte man natürlich nicht erwarten. Wir sind aus der Halbzeit mit einer absolut emotionsgeladenen Mannschaft gekommen, die auf einmal Düsseldorf in Grund und Boden gespielt hat. Die HSG hat sich zwar nochmal aufgebäumt, aber wir haben immer dagegen gehalten, hatten immer die passende Antwort. Ich glaube, dass ich einen ganz guten Einstand gegeben habe. Gerade am Ende stand ich in den entscheidenden Momenten gut in der Ecke. Die Mannschaft hat mich aber auch super unterstützt und mir das überhaupt erst ermöglicht. Ein Torhüter ist schließlich immer nur so gut, wie die Abwehr das zulässt. Es war heute einfach ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst, aber ich kann mir vorstellen, dass in den Bundesligaspielen eine ähnliche Stimmung herrscht. Wir haben uns eine Menge Selbstvertrauen geholt für das Spiel gegen Saarlouis. Ich bin mir sicher, jeder der in den nächsten Tagen auf die Pokalergebnisse schaut, wird sich angesichts dieses Resultats erst mal die Augen reiben, aber auch die HG Saarlouis wird für das Spiel in der nächsten Wochen gewarnt sein.
Simon Breuer (Mittelmann des TVK):
„Zunächst ist es natürlich super, dass wir gewonnen haben. Darüber freuen wir uns am meisten. Dabei sind wir super schlecht ins Spiel gekommen. Bis zum 1:8 lief gar nichts, danach ging es dann halbwegs bis zur Pause. Herangekommen an die HSG Düsseldorf sind wir sicher auch aufgrund der vielen Überzahlsituationen. Gerade direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten wir eine Phase, in der wir dreieinhalb Minuten permanent in Überzahl gespielt haben. Dadurch sind wir zu einfachen Toren gekommen und konnten das Spiel offen gestalten. Gegen Ende gab es viele Fehler auf beiden Seiten, es fehlte ein bisschen an Durchschlagskraft. Ich hatte das Gefühl, dass Düsseldorf ziemlich platt war, wir konnten aber das Tempo hochhalten. Während die HSG fast nur noch über 1:1-Situationen den Torerfolg gesucht hat und damit zumeist gescheitert ist, haben wir mit fast jedem Angriff einen Treffer erzielt und letztlich verdient gewonnen. Für die nächste Runde würden wir uns natürlich ein tolles Heimspiel gegen einen großen der Zunft wünschen, aber auch ein Auswärtsspiel bei einem Regionalligisten mit voller Halle hat seinen Reiz. Letztlich ist es eh egal, weil wir es nicht ändern können. Meiner Meinung nach hatten wir bereits in der ersten Runde den schwerstmöglichen Gegner, der kommen konnte.
Ein Lob auch an die Fans, die schon beim Einlaufen für gewaltigen Lärm gesorgt haben. In der Anfangsphase wurde es dann verständlicherweise etwas still, aber dadurch, dass es quasi am Ende einer jeden Spielphase ein besonderes Highlight gab, hat es sich dann ziemlich hochgeschaukelt. Das Spiel heute lief fast wie ein Drehbuch ab – zum Schluss dann natürlich mit Happy End.“
Khalid Khan (Trainer des TVK):
„Das Spiel ist für mich sehr schwer zu beurteilen, weil es ein sehr emotionales war. Ich bin auch lange nicht mehr so erschöpft gewesen nach einem Spiel. Im Endeffekt sind wir der glückliche, aber nicht ganz unverdiente Sieger. In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht auf der Platte, mir ist es nicht gelungen, die Jungs auf das vorzubereiten, was da auf sie zukommt, das nehme ich auf meine Kappe. In der zweiten Halbzeit haben die Jungs das aber dann sehr gut gemacht. Die rote Karte gegen Behrends hat war sicherlich auch nicht günstig für die taktischen Möglichkeiten der HSG. Wir müssen jetzt aber geschmeidig bleiben und die Kirche im Dorf lassen. Auch für Düsseldorf war es heute das erste Spiel. Ich bin sehr glücklich über den Ausgang, aber das nächste Spiel heißt Saarlouis. Und da gibt es zwei Punkte zu holen. Wenn wir da in der ersten Halbzeit die gleiche Leistung zeigen wie heute, können wir uns in eigentlich in der Pause direkt wieder in den Bus setzen und nach Hause fahren. Dennis Marquardt ist zwar soweit wieder fit, hat aber noch nicht 100% Vertrauen in seine Schulter, was aber ganz normal ist. Sven Bartmann hat heute das gezeigt, wo für ein Torhüter da ist – er hat Bälle gehalten.“
Ronny Rogawska (Trainer der HSG Düsseldorf):
„Glückwunsch von unserer Seite an den TVK. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, alles hat geklappt. In der zweiten Halbzeit hat der TVK gezeigt, was sie ausmacht. Gutes Spiel in der Kleingruppe, worauf wir uns eigentlich eingestellt hatten. Wir hatten aber zu viele individuelle Fehler und Ballverluste, wodurch der TVK wieder ins Spiel gekommen ist. Wir haben uns heute selber geschlagen.“
Kai Faltin (Management des TVK):
„Ich denke, wir haben heute eine sehr gute und emotionalisierende Partie erlebt. Das Spiel war beste Werbung für uns hier in der Region. Alle, die heute in der Halle gewesen sind und dazu gehörten auch einige unserer neuen Sponsoren, werden begeistert gewesen sein. Von daher war das ein sehr guter Auftakt in die Saison – natürlich auch sportlich gesehen. Wir fahren jetzt mit Selbstvertrauen nach Saarlouis und freuen uns dann auf das erste Heimspiel gegen TUSPO Obernburg mit einer ähnlichen Atmosphäre, mit ähnlichem Einsatz und mit ähnlicher Kampffreude wie heute. Die Situation im Pokal ist ähnlich der von vor zwei Jahren. Damals haben wir hier Melsungen geschlagen und hatten anschließend den THW Kiel zu Gast. Auch dieses Jahr hoffen wir natürlich auf einen attraktiven Gegner, den wir dann unseren Zuschauern in einem entsprechenden Rahmen präsentieren möchten.“
Jürgen Dressler (Geschäftsführer von TVK-Premium Sponsor Chanex):
„Ich bin erst zur zweiten Halbzeit gekommen. Das mache ich am besten jetzt immer so…“
Das Warten hat ein Ende: Am kommenden Sonntag (17 Uhr) erwartet der TV Korschenbroich den Erstligaabsteiger HSG Düsseldorf in der Korschenbroicher Waldsporthalle. Die Landeshauptstädter und der Zweitligist vom Niederrhein treffen in der attraktivsten Begegnung der ersten Pokalrunde aufeinander.
Dass die richtungsweisende Zweitligasaison 2010/2011 mit einem solchen Knaller beginnen würde, hat man sich beim TVK im Vorfeld nicht ausgemalt. „Wir freuen uns auf die spannende Begegnung“, zeigt sich Geschäftsführer Dr. Peter Irmen erfreut über die Auslosung. „Ich bin mir sicher, dass die Halle voll sein wird. Das Korschenbroicher Publikum hat nach der langen Sommerpause wieder richtig Lust auf tollen Handball“.
Die Rollenverteilung ist vor dem Spiel eindeutig, was auch TVK-Coach Khalid Khan unterstreicht: „Ohne uns klein machen zu wollen, hat die HSG Düsseldorf sicher den größeren Druck, das Spiel zu gewinnen. Wir versuchen aber trotzdem ein gutes Ergebnis zu erzielen. Alles andere als eine Niederlage wäre aber eine Überraschung.“
Khan weigert sich auch, einen Vergleich mit der Situation beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften zu ziehen. Damals stand der TV Korschenbroich in seiner ersten Zweitligasaison mitten im Abstiegskampf, als der spätere Aufsteiger Düsseldorf seine Visitenkarte in der „Waldsporthölle“ abgab und nach packenden 60 Minuten mit 32:28( 15:17) nach Hause geschickt wurde. Zu stark haben sich seitdem beide Mannschaften verändert.
Auch nach dem Abstieg aus der deutschen Eliteklasse verfügt die HSG über eine schlagkräftige Truppe. Bis auf Andrej Kogut (TSG Friesenheim) konnten alle Leistungsträger gehalten werden. So steht im Tor auch weiterhin das starke Gespann Puhle/Savonis, die mit zu den besten Torstehern der 2. Liga zählen dürften. Am Kreis kämpft weiterhin der österreichische Nationalspieler Patrick Fölser um jeden Zentimeter. Der Ex-Nationalspieler Michael Hegemann, Jan-Hendrik Behrends und der erstligaerfahrene Neuzugang Daniel Brack (Hannover-Burgdorf) bilden ein extrem gefährliches Trio im Rückraum. Verstärkt wurde die Mannschaft zudem mit Valdas Novickis und einigen Talenten aus der A-Jugend, die in der vergangenen Spielzeit Deutscher Meister wurde.
Der prominenteste Neuzugang der Düsseldorfer wird sein Können aber nicht auf der Platte zeigen, sondern sich im Management einbringen. Welthandballer Daniel Stephan zeichnet seit einigen Wochen für die sportliche Leitung verantwortlich und hat gleich den Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben. Trainer Rogawska relativierte diese Aussage zwar und erklärte, dass er mit seiner Mannschaft oben mitspielen wolle. Unbestritten ist aber, dass die HSG zu den absoluten Favoriten in der 2. Liga Süd gehört.
Khalid Khan kann für das Pokalspiel fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzige Ausnahme ist Christoph Piske, der nach seinem Schlüsselbeinbruch noch länger fehlen wird. „Ansonsten sind soweit alle fit.“ Auch die lange und anstrengende Vorbereitung auf die Saison haben alle Spieler gut überstanden. „Mit der Vorbereitung bin ich absolut zufrieden. Es ist eine klare Entwicklung zu sehen. Die Ergebnisse, die wir eingefahren haben, sind sicherlich kein Zufall. Wir haben uns Woche für Woche verbessert. Inzwischen haben wir ein ganz gutes Ausgangsniveau erreicht. Die Mannschaft ist definitiv nicht von Unsicherheit geprägt, wir wissen aber auch, dass wir noch einiges tun müssen.“
Für das Spiel am Sonntag muss der TVK auf sein bewährtes Konzept zurückgreifen, will er gegen den haushohen Favoriten eine Chance haben. Für die mögliche Überraschung sind eine geschlossene Mannschaftsleistung, bedingungsloses Tempospiel und unbändige Willenskraft notwendig. Besondere Bedeutung kommt auch wieder dem Publikum zu. Wie in der Vergangenheit muss es auch am Sonntag das Team nach vorne treiben, denn trotz der eindeutig verteilten Rollen ist eines klar: je länger die Hausherren die Begegnung offen halten können, desto nervöser werden die Gäste.
Am Mittwoch stieg der finale Test vor dem Saisonstart. Gegen den Relegationsteilnehmer Bergischer HC gab es war eine 27:28 (17:15) Niederlage, mit der Leistung des TVK konnte man aber dennoch zufrieden sein. Trainer Khan konnte aus dem Testspiel einige Erkenntnisse ziehen: „Unsere 6:0-Abwehr funktioniert schon ganz gut. Teilweise fehlt uns noch etwas Aggressivität. Wenn man die Emotionen und die Intensität etwas herunterfährt, bekommt man sofort Probleme. Das darf uns in einem Pflichtspiel nicht passieren.
Wir freuen uns alle, dass es los geht. Ich bin gespannt, wie wir uns am Sonntag aus der Affäre ziehen“, ergänzt der Coach. Eine Woche nach dem Pokalknaller startet auch der Ligabetrieb. Zum Auftakt reist der TVK zur HG Saarlouis.
Knapp verloren – TVK unterliegt im Testspiel gegen den BHC 28:29 (17:15)
Unter Theaterleuten gilt die Maxime: Misslingt die Generalprobe, wird die Premiere ein Erfolg. Die Bundesligamannschat des TV Korschenbroich sollte sich diese Weisheit zu Herzen nehmen, denn gegen den Aufstiegsfavoriten der Zweiten Liga Süd gab es am Mittwochabend eine knappe Niederlage. Dennoch bot der TVK gegen die Bergischen vor etwa 150 Zuschauern eine ansehnliche Leistung.
Gestalteten die Hausherren den ersten Durchgang noch knapp für sich, zog der BHC in der zweiten Halbzeit zunächst davon, wurde dann aber vom TVK noch einmal eingeholt. Erst mit dem Schlusspfiff gelang Moen der schmeichelhafte Siegtreffer.
Unter dem Strich stand aber eine engagierte Leistung des Hand.Ball.Herz.-Teams, mit der Trainer Khalid Khan vier Tage vor dem Pokalknüller gegen die HSG Düsseldorf (Sonntag 22.08., 17 Uhr) zufrieden sein konnte.
Den Blick ebenfalls schon auf Sonntag gerichtet hat Torhüter Oliver Mayer: „Der Test für Sonntag war wichtiger als das Ergebnis, wir müssen unsere Abstimmung finden. Das war heute schon ganz ordentlich und zum Ende konnten wir ja auch nochmal verkürzen“.
Mit der 1. Runde im DHB-Pokal gegen die HSG Düsseldorf am Sonntag (17 Uhr), dem 22.8.2010, beginnt für den TV Korschenbroich die neue Saison. Auch in dieser Spielzeit ist eine umfassende mediale Berichterstattung des Handball-Bundesligisten vom Niederrhein garantiert.
Das Warten hat ein Ende: Der TVK bestreitet am kommenden Sonntag (17 Uhr, Waldsporthalle) sein erstes Pflichtspiel der Saison 2010/2011. Dass es dabei in der 1. Runde des DHB-Pokals gleich zum Aufeinandertreffen mit dem Nachbarn und Erstligaabsteiger HSG Düsseldorf kommt, ist dabei umso schöner.
Sportlich ist der TVK klarer Außenseiter, aber gerade diese Konstellation macht dieses Spiel umso interessanter. „Wir rechnen mit einer gut gefüllten Waldsporthalle“, sagt Geschäftsführer Dr. Peter Irmen, der sich über weitere Erfolge aus der Marketing- und Presseabteilung freuen kann.
Breit gefächerte Berichterstattung
Über das sportliche Geschehen des TVK berichten auch zukünftig mehrere unterschiedliche Medien. Gerade diese breit gefächerte Berichterstattung macht den Zweitligisten attraktiv und am Niederrhein und darüber hinaus präsent.
Diverse lokale Zeitungen, mehrere Fachzeitschriften und Internetanbieter sowie einige Radiosender verbreiten Informationen rund um die Zweitliga-Handballer. Mit Pressemitteilungen und Newslettern versorgt die TVK-Presseabteilung die Pressevertreter mit Informationen, ist aber auch ständig bemüht, neue Kontakte in der Medienbranche herzustellen – mit Erfolg.
So ist man im Korschenbroicher Lager besonders erfreut, dass auch für diese Spielzeit mehrere Fernsehsender über den TVK berichten. So wird zum Pokalspiel gegen Düsseldorf Center.TV mit einem Team vor Ort sein. Einen Vorbericht gibt es bereits heute um 17.10 Uhr in der Sendung „Düsseldorf aktuell“.
Center TV berichtet über Pokalspiel
Bereits seit Mai 2006 zeigt Center.TV Düsseldorf das Lebensgefühl der Zuschauer im Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Mettmann. Rund 445.000 Haushalte (technische Reichweite) der Regionen Düsseldorf, Neuss und Mettmann können das Programm empfangen. Laut einer repräsentativen Reichweitenuntersuchung aus den Monaten Februar bis April 2009 schalten innerhalb von 14 Tagen rund 320.000 Personen den Lokalsender ein (weitester Seherkreis), wochentags sehen das Programm von Center.TV täglich 91.000 Zuschauer.
„Handball ist ein wichtiger Baustein in unserem Sportprogramm. Mit dem TVK und der HSG spielen zwei der stärksten Mannschaften der Region gegeneinander. Da ist ein ausführlicher Bericht bei Center.TV fast schon selbstverständlich“, sagt Martin Ammermann, Sportchef bei Center.TV.
Hinzu kommt das Mönchengladbacher Stadtfernsehen City-Vision (Reichweite 116.000 Haushalte), die regelmäßige Berichte über die TVK-Heimspiele ausstrahlen. Auch NRW.TV (Reichweite 4,2 Millionen Haushalte plus Live-Stream) berichtete wiederholt über den TVK und wird diesen auf seinem angestrebten Weg in die eingleisige 2. Bundesliga weiter verfolgen.
„Für unser Konzept von Hand. Ball. Herz. am Niederrhein, die wachsende Fangemeinde, unseren Bekanntheitsgrad und damit verbunden auch für unsere Sponsoren sind Bewegtbilder und Radioberichte mit entsprechender Reichweite von großer Bedeutung“, sagt Marketing-Manager Kai Faltin. Bereits seit zwei Jahren berichtet News 89.4 in der Aprés-Ski-Sendung immer freitags live vom Neusser Gletscher regelmäßig über die Geschehnisse beim TVK. Radio 90.1 nimmt TVK ins Programm
In enger Zusammenarbeit mit der TVK-Presseabteilung konnten Kontakte zu weiteren Radiosendern hergestellt werden. So erwägt Welle Niederrhein, den TVK in seinem Programm zu berücksichtigen. Radio 90.1 aus Mönchengladbach wird künftig definitiv den Handball-Bundesligisten vom Niederrhein in seine Berichterstattung aufnehmen.
„Wir wollen wieder verstärkt über den lokalen Spitzensport berichten. Der TVK hat auch viele Fans in Mönchengladbach. Deshalb werden wir regelmäßig Beiträge und Interviews senden“, sagt Petra Koch, Chefin vom Dienst bei Radio 90.1. Der lokale Radiosender vom Niederrhein bietet seinen Hörern neben guter Unterhaltung und aktuellen Nachrichten viel Musik und Information.
„Die meisten lokalen Printmedien berichten in Anbetracht der Konkurrenz zu anderen hochklassigen Vereinen absolut zufriedenstellend. Aber wenn wir als TVK uns mit anderen Zweitligisten vergleichen, ist diesbezüglich noch Potential nach oben. Daran arbeiten wir. Wir sehen uns im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gut aufgestellt. Gespräche mit Sponsoren, aber auch mit Vertretern der Medien bestätigen dies“, berichtet Dr. Irmen.
Erst Düsseldorf im DHB-Pokal dann Dauerkarte abholen!
Endlich hat die handballfreie Zeit ein Ende und der Ball fliegt wieder. Los geht’s am kommenden Sonntag, 22. August, wenn die HSG Düsseldorf ihre Visitenkarte in Korschenbroich abgibt. Keine 24 Stunden später liegt Ihre Saisonkarte zur Abholung bereit.
Um 17 Uhr ist Anpfiff gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga, der nach wie vor über einen mit Stars gespickten Kader verfügt und mit Sportdirektor Daniel Stephan, u. a. Welthandballer von 2007, anreist. Zwar geht der TVK als Außenseiter in diese Begegnung der 1. Runde im DHB-Pokal, doch hat der Pokal bekannter Maßen seine eigenen Gesetze, wie die vergangenen Jahre gezeigt haben. Definitiv verzichten muss Coach Khalid Khan auf den Langzeitverletzten Christoph Piske.
Einen Tag später, am Montag den 23. August dürfen sich alle Dauerkarteninhaber erneut freuen. Wir halten Ihnen Ihre Saisonkarte für die Heimspiele Ihres Teams vom Niederrhein bei Knepperges Zimmer, Hindenburgstr. 4, 41352 K`broich zur Abholung bereit.
Und alle die noch keine Karte haben - jetzt noch bis zum 20.08. Vorverkaufs-Bonus sichern* - Ticket-Hotline wählen, Saisonkarte buchen und schon sind Sie bei allen 17 Heimspielen dabei!
Wir freuen uns auf Sie!
* Im Vergleich zum Einzelticketverkauf erhalten Sie beim Kauf einer Saisondauerkarte ein Spiel gratis! - gültig nur noch bis zum 20.08.2010!
Weltweit führendes US-Unternehmen PARKER HANNIFIN neuer Partner des TVK
Nach Chanex vermeldet die TVK-Marketingabteilung mit Parker Hannifin einen weiteren hochkarätigen neuen Partner. Mit einem Jahresumsatz von über 10 Mrd. US-Dollar ist die Parker Hannifin Corporation der weltweit führende Hersteller der Antriebs- und Steuerungstechnologie.
Der TV Korschenbroich fiebert der neuen Handball-Saison entgegen, in der es um die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga geht. Die sportliche Leitung konnte vier Neuzugänge präsentieren und auch die Marketing-Abteilung kann diesbezüglich Erfolge vermelden.
Nachdem Chanex bekanntlich auf dem Trikot wirbt, wird auch Parker Hannifinbei jedem Heimspiel präsent sein. Das Unternehmen mit Sitz in Kaarst-Büttgen wird sich künftig mit einer 3 Meter-TV-Bande bei sämtlichen Heimspielen präsentieren. Zugute kommt dem TVK dabei die Tatsache, dass auch in der kommenden Spielzeit mehrere Fernsehsender regelmäßig über den Zweitligisten berichten werden.
„Es spricht eindeutig für unser Konzept von Hand. Ball. Herz. am Niederrhein, wenn sich ein international renommiertes Unternehmen wie Parker Hannifin für ein Engagement beim TVK ausspricht“, freut sich Marketing-Manager Kai Faltin über die Zusammenarbeit mit dem US-Hersteller.
Mit einem Jahresumsatz von über 10 Mrd. US-Dollar ist die Parker Hannifin Corporation der weltweit führende Hersteller der Antriebs- und Steuerungstechnologie. Das Unternehmen entwickelt und konstruiert Systeme und Präzisionslösungen für gewerbliche, mobile und industrielle Anwendungen sowie den Luft- und Raumfahrtsektor.
Die Produkte des Unternehmens sind für praktisch alles, das sich bewegt oder gesteuert werden muss, lebenswichtig, z. B. bei der Herstellung und Verarbeitung von Rohstoffen, Gebrauchsgütern, in der Infrastrukturentwicklung und für alle Formen von Transport.Parker ist an der New Yorker Börse unter dem Kürzel „PH“ notiert, ist strategisch diversifiziert, wertorientiert und als Einzellieferant und Industrielieferant erster Wahl in einer idealen Position für globales Wachstum.
CHANEX neuer Premium-Partner & Trikotsponsor des TVK
Der TV Korschenbroich hat mit der CHANEX GmbH einen neuen Trikotsponsor gewonnen. Das in Neuss ansässige Unternehmen ist führend in den Bereichen „Channel-Management“ und „Channel–Training“.
Die Geschäftsführung des TVK präsentiert somit vor dem ersten Pflichtspiel (22.08. im DHB-Pokal gegen die HSG Düsseldorf) den ersten Erfolg der Saison. Mit der CHANEX GmbH konnte ein neuer Premium-Sponsor gewonnen werden.
"Wir haben mit CHANEX einen Partner gefunden, der uns in vielen Bereichen nachhaltig begleiten wird", so Marketing-Manager Kai Faltin nach der Vertragsunterzeichnung.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit CHANEX ein weiteres Unternehmen von unserem Konzept überzeugen konnten“, freut sich TVK-Geschäftsführer Dr. Peter Irmen. Nach intensiven und für beide Seiten sehr interessanten Gesprächen einigte man sich auf eine umfassende Zusammenarbeit. Der CHANEX-Schriftzug ziert künftig die Rückseite des TVK-Trikots.
Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung unterstützt CHANEX zahlreiche Kunden beim Aufbau, Management und der Umsetzung von indirekten Vertriebskanälen. CHANEX liefert dabei Beratung, Konzeption und vor allem Ausführung aus einer Hand. Dieses findet branchenübergreifend statt, wenn auch die derzeitige Konzentration in der Region auf den Branchen IT und Telekommunikation liegt. Viele namhafte, im Umfeld ansässige, Unternehmen dieser Branchen kann die CHANEX GmbH zu ihren Kunden zählen.
Ein starker Wachstumsbereich ist „Channel-Training“, fokussiert auf absatzsteigernde Vertriebstrainings. Der verantwortliche Manager für diesen Bereich Thomas Menthe (links im Bild) ist der Überzeugung: “Mit unserer einzigartigen Blended Learning Methode werden Vertriebsteams effizient und vor allem nachhaltig in ihrer Performance gesteigert.“
Der Leiter Channel Management, Patrick Kersten (rechts im Bild), ist ebenfalls angetan von der Zusammenarbeit mit dem niederrheinischen Zweitligisten: „Ich bin überzeugt, dass beide Seiten von der Partnerschaft profitieren werden. Der TVK hat in der Region ein hervorragendes Image.“
Der TV Korschenbroich trifft in einem Testspiel auf den Bergischen HC, ehe am Sonntag (22.8.) um 17 Uhr das erste Pflichtspiel der Saison ansteht.
Letzter Test für den TVK: Am Mittwoch, den 18.8.2010 gastiert der Meisterschaftsfavorit Bergischer HC um 19 Uhr in der Korschenbroicher Waldsporthalle. In welch' guter Frühform sie sind, bewiesen die Bergischen beim jüngsten 33:28 gegen GWD Minden. Aber auch der TVK hat in der Vorbereitung bereits ansprechende Leistungen gezeigt und freut sich auf das letzte Vorbereitungsspiel.
Und am Sonntag wird es dann ernst, wenn die HSG Düsseldorf ihre Visitenkarte in Korschenbroich abgibt. Um 17 Uhr ist Anpfiff gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga, der nachwievor über einen mit Stars gespickten Kader verfügt. Der TVK geht als klarer Außenseiter in diese Begegnung der 1. Runde im DHB-Pokal. Definitiv verzichten muss Coach Khalid Khan auf den Langzeitverletzten Christoph Piske.
Über das Lokalderby wird der Fernsehsender Center.TV ausführlich berichten und hat sich bereits für die Vorberichterstattung zum Training angesagt. "Das Spiel TVK gegen die HSG ist sicherlich das Top-Spiel der 1. Runde im DHB-Pokal. Deshalb werden wir es in unser Sendung 'RheinSport' umfassend berücksichtigen", so Center.TV-Sportchef Martin Ammermann.
Ein ausführlicher Vorbericht zum Düsseldorf-Spiel folgt.